Gewöhnt an die Enge in Mamas Bauch
fühlen sich "Puck-Babys" rundum wohl
Eine uralte Wickeltechnik, nie ganz vergessen und jetzt wieder stark im Kommen: Das ist Pucken. Zugegeben, der erste Anblick ist gewöhnungsbedürftig und erinnert zunächst mehr an eine Säuglings-Zwangsjacke als an eine kuschelige Baby-Umhüllung: Denn nur noch der kleine Kopf schaut heraus, wenn die Winzlinge in Tuch oder Decke fest eingewickelt werden.
Doch die Idee und die Erfahrungen überzeugen: Säuglinge sind die Enge des Mutterleibes gewohnt. Die neue Bewegungsfreiheit nach der Geburt mit viel Platz um sie herum überfordert sie anfangs. Verblüfft entdecken frischgebackene Eltern, dass ihr Nachwuchs sich gepuckt offenbar rundum wohl fühlt: Innerhalb kurzer Zeit ist das Lleine eingenickt, schläft länger und ruhiger und fällt nach Stillpausen leichter wieder in den Schlaf. Das Pucken gibt den Winzlingen offenbar den Halt, den sie brauchen, um in einer unruhigen, zappeligen Schlafphase nicht endgültig aufzuwachen. Manche Mütter berichten auch, dass ihr gut eingewickeltes Baby sich leichter mit der Rückenlage anfreundet und dass Schreibabys ruhiger werden.
Die Hebamme Elisabeth Braasch empfiehlt das Pucken für die Ruhephasen in den ersten Lebenswochen. Danach würden die Babys lebhafter und brauchen Platz für Bewegung. „Wichtig ist aber immer, dass sich das Kind wohl fühlt, dass es ihm gut tut!“, rät sie. Besonders bei unruhigen, schreckhaften Säuglingen könne das Pucken, bei dem die Arme miteingewickelt werden, hilfreich sein. Möglich sei es aber auch, die kleinen Ärmchen frei zu lassen.
wirbelwind probierte es aus und sie schläft und schläft...