Jeder für sich und doch ganz nah:
Die Familie im Bungalow,
Oma im Hotelzimmer
Als wir in Korfu und in unserem Hotel ankommen, liegt unser Bungalow in unmittelbarer Nähe des Hotels, wie wir es erbeten haben. Meiner Mutter bleiben so lange nächtliche Fußwege erspart, wenn wir abends bei uns auf der Terrasse noch ein wenig zusammensitzen wollen. Am nächsten Morgen können wir die Schönheiten, die wir entdecken, kaum fassen: Der Blick von der Terrasse ist fantastisch, man sieht über üppige Vegetation hinunter in die Bucht, wo ein feiner morgendlicher Dunstschleier über dem Wasser liegt. Die Sonne steht schon vielversprechend am blauen Himmel, keine Spur von einem Wölkchen. Durch die Zimmertelefone können wir uns prima mit Oma absprechen und bald holen wir sie zum Frühstück ab. Wir essen vom ersten bis zum letzten Tag draußen, umsorgt von einem aufmerksamen, freundlichen Service.
Als wir zum ersten Mal die steile Straße durch die Anlage zum Strand nehmen, stellen wir fest, dass jegliche Sorge über einen beschwerlichen Fußweg unbegründet war. Der schmale Kiesstrand, der mit Sand aufgeschüttet wurde, fällt sanft ins Wasser ab, nach einigen Metern ist das Wasser jedoch zu tief, um stehen zu können. Dafür ist es kristallklar, wir sehen viele kleine Fische, die bis nahe an den Strand kommen. Die Wassertemperatur ist in der Bucht herrlich warm, wir bekommen in den zehn Tagen nie genug vom Baden im Meer.