Welche Bedeutung hat das Motto: „Von Eltern gedacht –
für Eltern gemacht“?
… von Eltern gedacht – das Motto ist bei uns Programm: Bei uns sind Eltern beschäftigt, die daran arbeiten und sich austauschen, wie man Produkte besser, praktischer, schöner, erschwinglicher machen kann. Hilfreich ist uns natürlich, dass nebenan unsere Schwesterfirma Wehrfritz sitzt, die sich ähnliche Fragen stellt, nämlich wie man Kinder in Krippe, Kindergarten, Schule und Hort fördern, fordern und erfreuen kann..
… für Eltern gemacht – damit meinen wir, dass wir eher die Eltern überzeugen wollen als die Kinder. Denn Eltern haben nun mal die Aufgabe, ihre eigenen Werte und Ziele ihren Kindern zu vermitteln, und die unterscheiden sich mitunter von denen der Kinder.
Wobei wir natürlich unbedingt Produkte anbieten wollen, die den Kindern gefallen. Denn das pädagogisch wertvollste Spielzeug nützt nichts, wenn keiner damit spielt. Das Ganze ist ein sehr spannendes Feld. Und es macht unglaublich viel Spaß, Dinge zu bewegen, zu verändern.
Wer sucht die Produkte aus, die im Katalog zu sehen sind?
Die letzte Entscheidung liegt beim Vertrieb, also bei mir und den Produktmanagerinnen. Aus einem Riesenangebot wählen wir alles aus, was „Familie“ wirklich braucht. Dabei haben wir immer das Besondere im Blick – eben Kindersachen mit Köpfchen: Pädagogisch Sinnvolles, das die kindgerechte Entwicklung fördert, Funktionales für den Alltag, Haltbares für den „Dauereinsatz“. Wir suchen immer die Balance zwischen Langlebigkeit, bester Funktion und fairem Preis.
Wie finden Sie neue Produkte?
Auf vielen Wegen. Wir besuchen viele Messen, haben gute Kontakte zu Lieferanten, auch kleine, „neue“ Firmen kommen zu uns und stellen ihre Produkte vor. Wir bekommen auch viele Tipps von unseren Kundinnen, und vieles erfinden wir wirklich selbst. Wenn ich zum Beispiel zu Hause ein Thema mit meinen Kindern habe, diskutiere ich mit unseren Einkäufern: „Gibt es so etwas schon? Oder müssen wir selbst etwas machen?“ So geschehen zum Beispiel, nachdem ich letztes Jahr zwei Stunden den Schulranzen meiner Tochter auf dem Rücken hatte.
Haben Sie auch heute noch selbst Kontakt zu den Kunden? Na klar, ich bekomme Briefe, E-Mails, Anrufe. An den heißen Tagen im November – Weihnachtsbestellungen! – dürfen/müssen wir alle mittelefonieren – ich also auch. Es ist auch jedes Mal ein Erlebnis, wie nett unsere Kunden sind. Was ich hochspannend finde, sind die zahlreichen Kunden- Meinungen im Internet. Unsere Kunden sind wirklich super und sie geben uns ein tolles Feedback auf unsere Produkte und auch auf deren Schwachstellen.
Warum engagiert sich JAKO-O mit der Familienlobby und veranstaltet den Familien-Kongress?
Wir müssen etwas tun für Familien, damit die Menschen wieder mehr Lust haben, Kinder in die Welt zu setzen. Und damit die Familien die gesellschaftspolitische Anerkennung bekommen, die sie verdienen! Der Familien-Kongress und unsere verschiedenen Aktionen waren die logische Folge dieser Erkenntnis.
Wie geht es weiter mit JAKO-O?
Es gibt noch jede Menge Bereiche, in denen wir uns engagieren wollen, wo wir noch besser werden wollen. Zum Beispiel die Themen Kinderkrippe und Ganztagesschule – was wird das bedeuten für die deutschen Familien? Produkte für besondere Kinder wollen wir vermehrt anbieten. Wir möchten mithelfen, dass die wichtige Aufgabe „Kinder haben“ die schönste Aufgabe der Welt ist.